Wachen Sie auf!

Rauch ist gefährlicher als Flammen: Er tötet in wenigen Minuten!

Rauchwarnmelder retten Leben

Das spricht für Rauchwarnmelder

  • 90% aller Opfer von Bränden sterben an einer Rauchvergiftung.
  • Ein Drittel der Brände bricht in der Nacht aus und fordert 70 % der Opfer. 
  • Brände in Privathaushalten fordern die meisten Opfer. 
  • Bereits wenige tiefe Atemzüge, bei denen Rauchgase eingeatmet werden, können tödlich sein. 
  • Im Schlaf wird Rauch häufig zu spät wahrgenommen. Auch Haustiere nehmen den Rauch im Schlaf nicht wahr.

Die Gebäudeversicherung Bern (GVB) empfiehlt, freiwillig Rauchwarnmelder zu installieren. Es lohnt sich, qualitativ hochstehende Rauchwarnmelder zu kaufen. Achten Sie beim Kauf auf Modelle, die von anerkannten Prüfinstituten (z. B. VDS) getestet wurden und die das CE-Zeichen tragen. Das Zeichen bescheinigt die Normenkonformität.

Gute Rauchwarnmelder sind bereits ab etwa 25 Franken erhältlich. 

So funktioniert ein Rauchwarnmelder

Zuverlässige Rauchwarnmelder bieten guten Schutz im eigenen Zuhause. In privaten Haushalten kommen optische Rauchwarnmelder zum Einsatz, die eine frühzeitige Raucherkennung ermöglichen. Sensoren von Rauchwarnmeldern arbeiten nach dem optischen (auch fotoelektronischen) Prinzip. In der Messkammer des Geräts sind eine Leuchtdiode und eine Fotolinse eingebaut. Die Diode sendet regelmässig Lichtstrahlen aus, die im rauchfreien Normalzustand nicht auf die Linse treffen.

Tritt Rauch in die Messkammer ein, werden die gesendeten Lichtstrahlen durch die Rauchpartikel gestreut und auf die Fotolinse gelenkt. Das Streulicht wird erkannt und löst den Alarm mit einem lauten Signalton von zirka 85 Dezibel aus. Für Gehörlose können Rauchwarnmelder mit einem Blitzwarnsystem gekoppelt werden.

Ein Schutzgitter um die Messkammer kann vor Insekten, Schmutz und Staub schützen und sorgt für einen störungsfreien Betrieb.

Optische Rauchwarnmelder reagieren auch auf «kalten» Rauch (Rauch zwischen 40 – 60°C, der sich in der Entstehungsphase des Brands, dem sogenannten Schwelbrand, entwickelt). Bei geringer Rauchmenge, z. B. normalem Zigarettenrauch, sollte kein Alarm ausgelöst werden.

Rauchwarnmelder sind batteriebetrieben und bleiben bei einem Stromausfall funktionstüchtig. Lässt die Batterieleistung nach, piepst das Gerät in kurzen Abständen während mindestens dreissig Tagen als Aufforderung zum Batteriewechsel.

Nach zehn Jahren sollten die Rauchwarnmelder durch neue Modelle ersetzt werden. Gewisse Anbieter haben heute sogenannte «Patches» im Angebot, mit denen die kleinen Lebensretter ganz einfach an die Decke geklebt werden. 

Da schützen Rauchwarnmelder

 Rauchwarnmelder sind an der Decke – in der Raummitte am höchsten Punkt – und in einem Abstand von mindestens 50 cm zu Wänden, Balken, Trägern oder Einrichtungsgegenständen anzubringen.

Sie dürfen nicht überstrichen und nicht unter Putz oder in Decken eingelassen werden.

Eine Mindestüberwachung ist gewährleistet, wenn pro Etage ein Rauchwarnmelder im Flur vorhanden ist. Besonders wichtig sind Schlafbereich und Kinderzimmer. Je nach Grösse der Wohnung wird ein besserer Schutz erreicht, wenn zusätzlich im Wohn- und Essbereich Rauchwarnmelder installiert sind. Nicht zu vergessen sind Hobbyräume, Keller und Dachböden.

Um Fehlalarme zu vermeiden, sollten Rauchwarnmelder nicht in Räumen eingesetzt werden, in denen starker Wasserdampf (z. B. Bad/Küche), eine grosse Staubbelastung oder Rauch (z. B. Bastelraum) vorkommen kann.

Die überwachte Fläche pro Melder sollte nicht grösser als 50 m² sein.

Gegenüber elektrischen Anlagen und Fluoreszenzlampen ist ein Abstand von mindestens 50 cm einzuhalten. Die elektrischen Einrichtungen können Fehlalarme verursachen.

Zu Ein- und Austrittsöffnungen von Lüftungen muss ein Mindestabstand von 1 m eingehalten werden.

Kauftipps

Qualitätsgeräte sind DIN EN 14604 geprüft und erfüllen folgende Normen:

  • Eine vorhandene Schutzeinrichtung, die das Schliessen des Geräts ohne eingesetzte Batterien verhindert.
  • Ein akustisches Warnsignal weist während dreissig Tagen regelmässig auf den notwendigen Batteriewechsel hin.
  • Die Lautstärke des Alarmtons beträgt mindestens 85 Dezibel.
  • Der Einsatzbereich ist für Temperaturen von +5 bis +45 Grad Celsius geeignet.
  • Der Rauch kann von allen Seiten gleich gut in die Messkammer eindringen.
  • Die Messkammer wird automatisch überprüft, und mittels optischer Anzeige wird die Funktionsbereitschaft des Rauchwarnmelders bestätigt.
  • Ein Testknopf zur manuellen Funktionsüberprüfung des Rauchwarnmelders ist Voraussetzung.

Diese Angaben sollten auf der Geräteverpackung oder in der Bedienungsanleitung ersichtlich sein. Lassen Sie sich im Zweifelsfall das Gerät von einer Fachperson erklären.

Achten Sie beim Kauf eines Rauchwarnmelders zusätzlich auf folgende Kriterien:

  • Nur Rauchwarnmelder verwenden, die nach optischem/fotoelektronischem Prinzip funktionieren. 
  • Batteriebetriebene Rauchwarnmelder verwenden. Diese bleiben auch nach Stromausfall funktionsfähig.
  • Die Montage muss einfach sein, und dem Gerät muss eine Anleitung zur Anwendung, zur Montage und zur Instandhaltung beiliegen.
  • Die Gerätegarantie beträgt mindestens drei Jahre.
  • Das Gerät besteht aus halogenfreiem Kunststoff (kein Blei, Quecksilber, Cadmium usw).
  • Ein Schutzgitter gegen das Eindringen von Schmutz und Insekten kann das Risiko von Fehlalarmen vermindern.

Leider sind auch in der Schweiz verschiedene Produkte auf dem Markt, die den Qualitätskriterien nicht genügen. Achten Sie beim Kauf auf Qualitätsprodukte, auch wenn diese eventuell etwas mehr kosten. Es geht um Ihre Sicherheit. 

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